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Gesehen: Der Siebente (Enterprise Folge 33)
Nachdem ich letzte Woche nicht dazu kam, gibt es nun zu der Enterprise-Austrahlung morgen um kurz nach 12 bei Kabel 1 aber die passende Rezension. Die Rezensionen von letzter Woche liegen noch auf meiner Festplatte und kommen später...



Inhalt: T’Pol erfährt, dass ein flüchtiger vulkanischer Verbrecher entdeckt worden ist. Sie war einst damit beauftragt, ihn und fünf weitere Verbrecher nach Vulkan zurück zu holen. Nur ihn hatte sie nicht erwischt. Daher ist es eine Frage der Ehre, dass sie ihn nun fangen darf. Doch sie bittet Captain Archer, sie zu begleiten. Denn sie vermutet, dass sie jemanden braucht, dem sie trauen kann.
Und in der Tat entpuppt sich die Aktion schwieriger als gedacht. Zwar kann T’Pol den Verbrecher schnell stellen, doch bald kommen ihr Zweifel an seiner Schuld und – zu allem Überfluss – erinnert sie sich auf einmal an Ereignisse, die sie zuvor vergessen hatte…

Kritik: Nun ja, T’Pol als Agentin. Das sorgt natürlich, dass einem ihr Charakter etwas näher gebracht wird. „Der Siebente“ ist also als Charakterfolge konzipiert.

Leider wird nicht sonderlich viel Spannung aufgebaut. Fast die ganze Zeit hat man die Kontrolle über den Gefangenen. Außerordentlich gelungen ist lediglich das Finale am Schluss, an dem T’Pol auf den Verbrecher zielt und noch zögert, ob sie schießen soll oder nicht – eine äußerst gelungene Charakterszene.

Ansonsten überrascht Archers Verhalten auf einmal. Er drängt T’Pol, ihren Auftrag auszuführen und nicht den Sinn des Ganzen zu hinterfragen. Für ihn, der sonst den Vulkaniern eher kritisch gegenüber steht, es ist das mal etwas Neues. In der Regel ist er schließlich der Erste, der beginnt, die Motive der Vulkanier zu hinterfragen.
T’Pol hilft er mit seiner Einstellung diesmal jedoch sehr weiter. Dadurch wird das Vertrauen zwischen den beiden noch ein Stück stärker.

Interessant ist allerdings, wie Vulkanier scheinbar mit ihren Agenten umgehen. Da werden einfach mal so Erinnerungen gelöscht. Ist ja sonst nichts dabei. Die Vulkanier wirken mittlerweile immer weniger logisch und fast schön... nunja, böse.

Etwas witzig ist, wie Trip für einige Tage Captain der Enterprise ist. Auf einmal merkt er, dass mit dem Posten nicht nur Privilegien verbunden sind.

Insgesamt eine durchschnittliche Story, die jedoch den Charakter T’Pol etwas näher ausleuchtet und zudem für einige äußerst gute Szenen sorgt. Somit kommt die Episode auf ein gutes Niveau. 3 von 5 Punkten.

Die Gedankenecke-Serienübersicht zu 'Enterprise'

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