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Gesehen: Familienangelegenheiten (Deep Space Nine Folge 69)


Inhalt: Quark muss dringend auf die Heimatwelt der Ferengi. Seine Mutter bricht alle Tabus. Sie trägt Klamotten (was Frauen auf Ferenginar verboten ist) und macht Geschäfte (was ebenfalls verboten ist).
Er nimmt seinen Bruder Rom mit, der ein gutes Verhältnis zu der gemeinsamen Mutter hat. Quark hat nämlich so einige Probleme mit ihr...

Kritik: Diese Episode ist streckenweise zum Brüllen komisch. Der knallharte Geschäftsmann Quark muss herausfinden, dass seine Mutter noch bessere Geschäfte mach als er und das obwohl sie als Frau gar keine machen darf. Nun muss er die halsstarrische und ehrgeizige Frau dazu bringen, die Geschäfte sein zu lassen. Nebenbei erfährt er noch manch andere Details über seine Familie, die er lieber nicht gewusst hätte.

Die Ferengi sind die Turbokapitalisten des Weltraums. Die Art wie sie ihre Frauen unterdrücken, ist enorm und für ein raumfahrendes Volk unglaublich. So ist diese Folge auch eine Art Lehrbeispiel wie eine Gesellschaft nicht funktionieren sollte.
Auch an dem System des Profits wird Kritik geübt. Allerdings nur durch den Hinweise von Quarks Mutter, dass man auch Ferengis, die keinen Profit machen lieben könne.

Die Nebenhandlung ist recht sympathisch. Überraschenderweise trifft Sisko tatsächlich die Frachterkapitänin, die ihm vom Jake in der vorherigen Folge vorgeschlagen wurde. So viel Kontinuität ist mal angenehm bei Deep Space Nine. Und tatsächlich merkt man schnell, dass die Chemie zwischen Benjamin Sisko und Kassidy Yates zu stimmen scheint. Eine interessante Entwicklung in einer Serie, deren Charakterentwicklung bisher relativ statisch war.

Einblicke in die Ferengiegesellschaft, viel Komik und eine möglicherweise bahnbrechende Entwicklung für Sisko - „Familienangelegenheiten“ ist eine sehr gute Episode. 4 von 5 Punkten.

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