Neue Homepage: Ich habe eine neue Homepage, die man unter www.gedankenecke.com erreicht. Zur Zeit werden Stück für Stück die mittlerweile über 1 000 Beiträge dieses Blogs von mir rüberkopiert (bin bei Oktober 2008 angekommen) und die neuen Artikel seit "Homepagegründung" sind da ebenfalls zu finden. Der größte Vorteil, den die neue Seite bietet ist, dass endlich jeder kommentieren kann und man sich nicht mehr registrieren braucht.
Mittwoch, 25. Februar 2009
Gesehen: Macht der Phantasie (Deep Space Nine Folge 16)


Inhalt: O'Brien liest seiner Tochter das Märchen Rumpelstilzchen vor. Als er fertig ist, taucht Rumpelstilzchen plötzlich auf und bietet einen Gefallen im Austausch gegen das Leben von O'Briens Tochter an.
O'Brien ist sehr verwundert. Doch überall auf der Station werden die Phantasien der Menschen war (so landet Bashir auf einmal mit einer fiktiven Jadzia im Bett). Während das zwar lästig ist, gibt es eine ganz andere Gefahr: Eine Subraumspalte droht Deep Space Nine zu zerstören. Die Crew weiß nicht, was sie tun soll.
Fast schon zu spät fällt Sisko ein, dass das ganze auch ein Produkt ihrer Fantasie sein könnte. Tatsächlich verschwindet die Subraumspalte als keiner mehr an sie glaubt.
Es stellt sich heraus, dass die Fantasiefiguren Forscher sind. Sie sind eine Lebensform, die nicht humanoid ist. Etwas wie Fantasie kennen sie nicht. Sie erinnern Sisko daran, dass einer der wertvollsten Besitztümer eines Menschen seine Phantasie ist.

Kritik: Der Plot hört sich banal an und ist es eigentlich auch. Es gibt mal wieder ein Alien of the week und die Gefahr ist diesmal sogar nur imaginär. Dennoch ist die Folge gut.

Denn sie lebt vor allem von den vielen witzigen Situationen, die es gibt. Rumpelstilzchen ist zwar nervig, sorgt zunächst jedoch für ein paar Lacher. Die Jadziakopie und ein Baseballspieler (eine Phantasie Jakes) hingegen sind einfach nur witzig.

Am Ende gibt es wie bei vielen Star Trek-Folgen eine Moralaussage. Nur diesmal wirkt sie nicht aufgesetzt, sondern wirklich ehrlich.

Außerdem kommt bei dieser Folge zwischendurch keine Langeweile auf, was leider bei vielen vorherigen Folgen der Fall war.

Daher bekommt diese Folge gut 3 von 5 Punkten.

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Gesehen: Mullibocks Mond (Deep Space Nine Folge 15)


Inhalt: Die Bajoraner möchten den Kern einer ihrer Monde anzapfen. Damit würden sie genügend Energie für den Großteil der Bevölkerung erhalten.
Kira wird damit beauftragt, den Mond zu räumen, denn nach der Aktion wird die Atmosphäre vergiftet sein.
Alle gehen mehr oder weniger freiwillig. Nur ein alter Mann namens Mullibock weigert sich, den Mond zu verlassen. Als Kira mit ihm uns seinen beiden Mitbewohnern spricht, verspürt sie langsam Sympathie für sie. Ihr Kampf ähnelt ihrem Kampf gegen die Cardassianer - er ist hoffnungslos. Sie bleibt bei ihnen und riskiert damit ihren Job. Sisko kann sie jedoch umstimmen und sie zwingt schließlich Mullibock dazu, den Mond zu verlassen.
Gleichzeitig machen Nog und Jake auf DS9 Taschgeschäfte. Von cardassianischer Nahrung, die keiner will kommen sie auf selbstdichtende Bolzen, die sie gegen Land eintauschen. Am Ende machen sie ein großes Geschäft, denn das Land wird von der bajoranischen Regierung dringend benötigt.

Kritik: Die Nebenhandlung in dieser Folge ist ganz gut gelungen. Obwohl Jake und Nog noch immer nerven, ist es doch interessant, wie sie ihre Tauschgeschäfte abwickeln. Witzig ist vor allem, dass Nog den Profit will, Jake aber nicht. Nog kann jedoch nicht gut tauschen, Jake schon. Jake hat also irgendwie den richtigen Riecher für etwas, was er gar nicht haben möchte.

Die Haupthandlung hat immerhin einen interessanten Ansatz. Kann man Menschen für das Wohl der Allgemeinheit einfach umsiedeln? Leider wird aus dieser Idee nicht sonderlich viel gemacht. Die meiste Zeit reden Kria und Mullibock lediglich. Da Mullibock recht eigen und starrsinnig ist, sind die Unterhaltungen relativ langweilig.

Außerdem wird das Thema gar nicht wirklich genutzt. Viel mehr dient diese Folge dazu, die Freundschaft zwischen Sisko und Kira zu verdeutlichen.

Somit haben wir eine schwache Hauptstory und eine gute Nebenhandlung. Das bringt dieser Folge immerhin eine durchschnittliche Wertung ein.
2,5 von 5 Punkten.

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Dienstag, 24. Februar 2009
Gesehen: Signale (Akte-X Folge 4)


Inhalt: Bei einem Campingausflug verschwindet das Mädchen Ruby spurlos. Ihre Mutter hat in ihrer Jugend bereits Ufos beobachtet. Nun vermutet Mulder, dass das Mädchen genau wie seine Schwester ebenfalls von Aliens entführt wurde. Zusammen mit Scully macht er sich auf den Weg nach Iowa. Dort klären sie zwar schnell einen anderen Mord, doch nicht, wohin Ruby verschwunden ist. Hinweise könnte der kleine Bruder geben, der Daten, wie zum Beispiel Verteidigungscodes der USA, aus dem Fernseher "hören" kann...

Kritik: Auch die vierte Akte-X-Folge ist durchgängig überzeugend. Zu keinem Punkte kommt Langeweile auf.
Und auch hier gelingt, es die Existenz von Aliens anzudeuten, aber gleichzeitig auch alles offen zu lassen. Denn am Ende schweigen die Betroffenen.
So glaubt Scully natürlich immer noch nicht an die Existenz von Aliens.

Interessant ist jedoch die Charakterentwicklung. Gut, wirkliche Entwicklung passt nicht. Aber es wird doch deutlich gemacht, wie sehr Mulder immer noch darunter leidet, dass seine Schwester spurlos verschwunden ist. Hier ist noch alles offen...

Insgesamt ist die Folge auch wieder sehr mit Handlung gefüllt. Es passiert soviel, dass man damit auch einen Spielfilm hätte füllen können (der dann aber wohl nicht so gut geworden wäre). Und das ist bisher das Schöne an Akte-X, jede Folge ist voller Handlung, dass schon nach vier Folgen extrem viel passiert ist.

Auch bei dieser Folge bleibt mir wieder nichts anderes übrig, als 5 von 5 Punkten zu geben.

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Montag, 23. Februar 2009
Gesehen: Die Legende von Dal'Rok (Deep Space Nine Folge 15)


Inhalt: O'Brien reist mit Bashir nach Bajor. Dort wird er von einem alten Priester als Nachfolger erkoren, um ein Monster zu besiegen. Es stellt sich heraus, dass das Monster aus den Gedanken der Dorfbewohner entsteht und nur mit diesen auch wieder besiegt werden kann. O'Brien soll die Gedanken daher katalysieren. Er versagt jedoch. Schnell stellt sich heraus, dass sein Versagen geplant war. Denn der Schüler des Priesters hatte früher versagt und besaß nicht mehr das Vertrauen der Dorfbewohner. Dadurch, dass er das Dorf nach O'Briens Versagen rettet, gewinnt er das Vertrauen der Einwohner zurück.

In der Nebenhandlung muss Sisko auf DS9 mit zwei bajoranischen Parteien verhandeln. Die eine Vertreterin ist ein junges Mädchen. Es vertritt harte Positionen und ist kompromisslos. Nog verliebt sich jedoch in das Mädchen. Dadurch, dass es sich mit Jake und Nog anfreundet, lernt es, was für Vorteile Verhandlungen einem bringen können...

Kritik: Wieder wird man nicht durch eine tolle Episode überrascht. Im Gegenteil: Die Monsterhandlung ist unrealistisch, Fantasy-like und albern. Schon die Darstellung des Monsters (es sieht aus wie eine Wolke) wirkt unangemessen.

Die B-Story auf DS9 ist schon ein wenig besser, überzeugt jedoch ebenfalls nicht völlig. Hier zeigt sich scheinbar wieder ein wenig das Wesley-Syndrom. Kinder nerven bei Star Trek eher, als dass sie interessant sind. Natürlich wirken die Familien dadurch realistischer. Doch die Schauspielleistung von Jake und Nog wirkt ein wenig gezwungen. Vor allem eine Szene, in der die beiden rumalbern und lachen, wirkt völlig stümperhaft. Das liegt zu einem Großteil aber auch an der Synchronisation, die sich einfach nicht echt anhört.

O'Brien soll Bashir nach dem Hinflug mit dem Vornamen anreden. Am Ende enthebt ihn Bashir wieder dieser Pflicht. Es ist offensichtlich, dass O'Brien Bashir nicht sonderlich mag. Ob sich das noch ändert? Oder ob die irgendwann von alleine gut zusammenarbeiten? Man wird daran wohl sehen können, wieviel wert die Macher bei DS9 damals auf Kontinuität legten...

2 von 5 Punkten gibt es für die schwache Hauptstory und die halbwegs gelungene Nebenhandlung.

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Samstag, 21. Februar 2009
Gesehen: Die Bruchlandung (Clone Wars Folge 13)

Annakin und Ahsoka helfen mit einem republikanischen Kreuzer Ayla Secura, die sich gerade in einer Schlacht mit einer überlegenen Separatistenflotte befindet. Bei der Rettungsaktion wird Annakin schwer verletzt. Zu allem Überfluss aktiviert das Rettungsshuttle aus Versehen den Hyperaumantrieb und kann somit nicht zum Mutterschiff zurück fliegen.
Ahsoka gelingt es gerade noch, einem Stern auszuweichen. Doch stattdessen stürzt sie auf einem Planeten ab. Nun müssen sie und Ayla Secura alles tun, um Hilfe für Anakin zu holen...

Diese Folge startet mit einem sehr gut in Szene gesetztem Gefecht. Doch auch die Geschichte danach ist gut gelungen.

Vor allem sind Anakins Helfer interessiert. Hier wird endlich mal eine vernünftige Frage aufgeworfen. Was sind denn bitteschön Friedenswahrer mit einem Lichtschwert? Eigentlich ist das doch schon ein Paradox für sich.

Auch die aggressiven Wesen auf dem Planeten sorgen für einige Minuten für Spannung.

Richtig große Ereignisse werden immer noch nicht dargestellt. Der Grund, warum Secura die Schlacht austrägt und warum die Republik gerade überall auf dem Rückzug ist, ist immer noch nicht zu erahnen.
So wurde bisher noch kein wirklich wichtiger Planet gezeigt. Man hat das Gefühl, dass die Republik fast nur in der Defensive ist und dass sich alle Schlachten trotzdem nur in den entlegeneren Gebieten abspielen.
Glücklicherweise ist das der einzige Kritikpunkt an dieser Folge.
Der Rest, also die Geschichte selber, ist nämlich sehr gut gemacht.

Daher gibt es zum ersten Mal sehr gute 4 von 5 Punkten für diese gelungene Episode. Ganz hat sie sie zwar nicht verdient (eben wegen der Story, die zwar sehr gut gemacht ist, aber noch nicht wirklich bedeutend ist), aber diese Folge versucht zum ersten Mal ein wenig tiefer in die Handlung zu gehen, ohne dabei albern zu werden.

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Sonntag, 15. Februar 2009
Gesehen: Der Freikauf (Clone Wars Folge 12)

Obi-Wan und Anakin wurden von den Schmugglern aus dem ersten Teil gefangen genommen. Nun sitzen sie zusammen mit Count Dooku in einer Zelle und müssen die Flucht gemeinsam planen.
Derweil ist Jar Jar mit dem Lösegeld auf dem Weg. Einer der Schmuggler spielt jedoch falsch und lässt den Republikjäger abschießen. Nun muss Jar Jar mit einer Handvoll Klone die Schmugglerbasis erobern.

Diese Folge ist immer noch relativ albern. Andererseits tut es der Serie mittlerweile recht gut, dass sie sich nicht ganz ernst nimmt. Denn diese Folge ist wieder richtig gut geworden.

Anakin bringt zwar von Zeit zu Zeit wirklich unangebrachte Sprüche und es ist höchst unrealistisch, dass Anakin, Obi-Wan und Dooku so zusammenarbeiten, doch die Befreiungsaktionen sind sehr unterhaltsam.

Überraschend ist aber vor allem Jar Jar. Nervte er in Episode I die Zuschauer noch maßlos, so ist er in "The clone wars" seinbar ein Garant für gute Folgen. Denn auch hier ist es wieder äußerst witzig zu verfolgen, wie Jar Jar durch seine Tölpelhaftigkeit zum heimlichen Held der Folge wird. Sehr schön.

Das ganze täuscht jedoch immer noch nicht ganz darüber hinweg, dass die Geschichten realtiv belanglos sind. Hier werden keine großen Schlachten mit dramatischen Schicksalen erzählt (wie es früher in den Clone Wars-Comics der Fall war (z.B. die Schlacht um Jabiim)).

Dennoch weiß diese Folge gut zu unterhalten. Es wäre sehr schön, wenn die Serie auf diesem Niveau weitermachen würde.

3 von 5 Punkten gibt es für diese Folge, die zwar unterhält, aber storytechnisch leider noch ein wenig Nachholfbedarf hat.

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Gesehen: Das Nest (Akte X Folge 3)


Inhalt: Ein Angestellter wird in seinem Büro ermordet und ihm wird die Niere herausgerissen. Das FBI ist ratlos. Daher wendet sich ein junger, aufstrebender Agent sogar an Scully, um über sie an Mulder heranzukommen. Tatsächlich schaut Mulder sich die Sache an und findet sofort Parallelen. Ähnliche Morde geschahen nämlich schon 1963, 1933 und 1903. Mordet ein unsterbliches Wesen hier in einem Abstand von 30 Jahren?

Kritik: Eine geniale Folge! Die Charaktere werden einem ein Stück näher gebracht. Scully wächst dadurch, dass sie ihre Karriere der Lösung von Fällen unterordnet. Sie gewinnt dadurch beträchtlich an Charakterstärke. Für sie ist nun klar, dass sie nicht zu so einem karrieregeilen Menschen werden möchte, wie es ihre Kollegen sind.

Die Folge ist aber auch extrem spannend. Ständig tauchen die gelben Augen des Monsters auf und man weiß, demnächst stirbt jemand. Gruselfaktor hoch zehn!

Am Ende wird nicht nur eine Moralpredigt überzeugend vorgetragen, sondern auch noch ein offenes Ende eingebaut, das einen danach noch mehr gruseln lässt.

Faszinierend ist, wie viel Handlung in den drei (von mir bisher gesehenen) Akte-X-Folgen steckt. Wenn man das mit anderen Serien vergleicht, ist es sogar noch beeindruckender. Ich kann zwar nicht glauben, dass es auf diesem wahnsinnig hohen Niveau weitergeht, zu wünschen wäre es aber!

Klare 5 von 5 Punkte gibt es für diese geniale und spannende Episode!

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Samstag, 14. Februar 2009
Gesehen: Die Prophezeiung (Deep Space Nine Folge 13)


Inhalt: Die Kai der Bajoraner besucht die Station. Sie möchte gerne einmal durch das Wurmloch fliegen. Daher nimmt Sisko sie, Kira und Bashir mit auf einen Trip durch das Wurmloch. Dort erforschen sie ein System, werden jedoch von Verteidigungssatelliten abgeschossen. Bei dem Absturz stirbt die Kai.
Die Völker auf dem Planeten führen Krieg gegeneinander.
Bald darauf taucht die Kai wieder auf. Es kommt zu einem heftigen Kampf zwischen den beiden Konfliktparteien. Sisko findet heraus, dass jeder der auf dem Planeten stirbt, wieder geboren wird und immer aufs Neue weiterkämpfen muss. Der Anführer der einen Gruppe bestätigt das. Das System ist als eine Bestrafung für Verbrecher gedacht.
Sisko möchte einen Waffenstillstand vereinbaren, damit man gemeinsam versuchen kann, dem System zu entkommen. Die Verhandlungen scheitern jedoch.
Bashir findet heraus, dass, wer einmal auf dem Planeten gestorben ist, diesen nicht wieder verlassen kann.
Kira, Sisko und Bashir werden kurz darauf von O'Brien und Dax gerettet. Die Kai muss auf dem Planeten bleiben, sieht das jedoch als die Erfüllung einer Prophezeiung an und möchte dort Frieden stiften.

Kritik: Zugegeben, die Idee ist nicht schlecht. Als Bestrafung müssen zwei Gruppen sich immer wieder gegenseitig töten. Das perfide ist dabei, dass sie sich selber bestrafen, schließlich könnten sie einfach aufhören sich zu töten. Doch der Hass sitzt zu tief.

Leider ist die Folge jedoch eher langweilig geraten. Es wird zuviel über Nichtigkeiten geredet. Außerdem wirkt Kira hier ein wenig albern. Vor allem ihre Beziehung zu der Kai ist mehr als dick aufgetragen. Die Kai sieht in Kira zuviel Hass. Irgendwie wird Kira dadurch geheilt, dass sie das einsieht. Wirklich Sinn machen, tut das jedoch nicht.

Auch die beiden kämpfenden Parteien sind sehr seltsam. Von welchem Volk kommen die eigentlich? Warum wurde das Satellitensystem nicht schon früher entdeckt? Alles sehr seltsam.

So bleibt leider nicht viel mehr an dieser Folge als die gut Grundidee.
Wobei die Kai schon die ganze Zeit weiß, dass sie nicht zurückkehren wird. Das wird aber erst im Nachhinein verständlich.

Es ist außerdem nicht ganz klar, was die Propheten eigentlich mit dieser Prophezeiung bezweckt haben. Wollten sie die Kai gerne los werden? Irgendwie ist das eine sehr sinnlose Angelegenheit.

Insgesamt erreicht die Folge nicht den Durchschnitt und bekommt daher 2 von 5 Punkten. Ich hoffe, in den nächsten Folgen zieht die Qualität endlich wieder an.

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Donnerstag, 12. Februar 2009
Gesehen: Die Ergreifung des Counts (Clone Wars Folge 11)

Anakin und Obi-Wan jagen Count Dooku. In einer Höhle werden sie jedoch von ihm überrascht und sind eingesperrt. Doch auch Dooku hat Probleme, denn er geht einer Schmugglertruppe in die Falle.
Diese wollen ihn nun gegen eine Lösegeld an die Republik verkaufen. Der Rat der Jedi ist vorsichtig, doch Obi-Wan und Anakin sehen eine einzigartige Chance...


In dieser Folge passiert letztendlich ziemlich viel. Dooku wird verfolg, hängt seine Verfolger ab, wird gefangen genommen, Anakin und Obi-Wan werden befreit, sie treten in Kontakt mit den Schmugglern und treffen am Ende auf Count Dooku. Das das natürlich für die Gesamtsituation nicht allzu wichtig ist, war zu erwarten. Doch das Erzähltempo ist wieder so schnell, wie bei dem ersten Teil des Droidenzweiteilers.

"Die Ergreifung des Counts" ist ebenfalls ein erster Teil, denn zum Ende hin wird klar, dass die Schmuggler ein falsches Spiel spielen und Anakin und Obi-Wan das nur nicht wissen.

Dennoch handelt es sich hierbei um eine wirklich gute Folge. Es gibt nicht zu viel Action (in einigen Episoden wird ja einfach nur eine halbe Stunde lang geballert) und die Dialog sind sogar ganz vernünftig. Einen Droidenwitz sucht man in dieser Folge glücklicherweise vergeblich und die Motive der Schmuggler sind nicht sofort klar.

Lediglich Ahsooka ist mit ihren unpassenden Sprüchen noch ein wenig nervig. Außerdem finde ich es ein wenig unwahrscheinlich, dass sich die Schmuggler Mental sowohl gegen Dooku als auch gegen Obi-Wan und Anakin abschirmen.

Mittlerweile müssten die Jedi auch einmal merken, das Palpatine irgendwo falsch spielt. Eigentlich hätte er ja sehr erfreut auf die Meldung, dass Dooku gefangen genommen wurde, reagieren müssen.

Seltsam war auch, dass Anakins Gefangennahme zu Begin nur kanpp erklärt wurde, aber nie gezeigt wurde. Da kamen in der Einleitung Szenen, die der Zuschauer noch nie zuvor gesehen hat. Das war ein wenig verwirrend.

Insgesamt ein richtig gute Folge, die 3 von 5 Punkten verdient hat. Mal sehen, ob der zweite Teil das noch toppen kann.

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Samstag, 7. Februar 2009
Gesehen: Der Steinwandler (Deep Space Nine Folge 12)


Inhalt: Quark ist mit seinen krummen Geschäften beschäftigt, als ein Alien aus dem Gammaquadranten, einen seiner Geschäftspartner tötet. Diese gehören zu einer Zwillingsrasse. Der überlebende Zwilling möchte alles daran setzen, den Mörder zu töten.
Der befindet sich jedoch bei Odo in Gewahrsam und muss an sein Volk ausgeliefert werden, denn auch die haben noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen.
Während der Auslieferung verspricht das Alien, Odo zu seinem Volk zu führen. Odo glaubt ihm nicht. Nach einiger Zeit vermehren sich jedoch die Hinweise darauf, dass das Alien Recht hat. Dennoch bleibt Odo standhaft.
Dann werden sie jedoch von dem verbliebenen Zwilling angegriffen. Sie müssen in den Nebel fliehen, in dem sich Odos Volk versteckt hält.
Es stellt sich heraus, dass das Alien gelogen hat und dort nur seine Tochter versteckt hat. Er ist ein Widerstandskämpfer und wird daher von seinen eigenen Leuten verfolgt. Odo besiegt im Nebel mit dem Shuttle den verbliebenen Zwilling und schickt das Alien und seine Tochter auf einen vulkanischen Kreuzer. Sie werden wie Odo die einzigen ihres Volkes in einer fremden Gesellschaft sein.

Kritik: Zunächst die positiven Punkte. Das Thema Einsamkeit wird hier recht gut dargestellt. Man merkt richtig, wie Odo Sehnsucht nach seinem Volk hat und wie er darunter leidet, alleine zu leben.
Auch die Szenen zwischen Odo und Quark sind mal wieder richtig gelungen.

Leider gibt es verdammt viel negatives.
Dieses "Alien of the week" nervt nach der Hälfte der Folge. Danach wandelt sich die Geschichte in reinsten Kitsch (Tochtergeschichte). Das ist einfach unglaubwürdig.

Warum lässt Odo ihn ziehen? Ihn rührt natürlich das Schicksal des Aliens. Dennoch hat es mit Quark zusammengearbeitet und dabei mutwillig und ohne Not getötet. Das kann und darf Odo nicht akzeptieren. Darüber wird kein Wort verlorern. Ganz im Gegenteil, dadurch dass das Alien von seinem eigenen Volk verfolgt wurde, wird es beinahe zum Helden gemacht.

Außerdem sieht man hier zum ersten Mal seit dem Pilotfilm Szenen aus dem Gammaquadranten. Die sind aber wahnsinnig unspektakulär. Ein unbekanntes Volk ganz in der Nähe des Wurmloches? Dennoch fliegen ständig Handelsfrachter durch das Wurmloch und vulkanische Kreuzer. A propos warum eigentlich vulkanischer Kreuzer? Ist das ein Wissenschaftsschiff, schließlich gehören die Vulkanier doch zur Förderation.
Es ist unwahrscheinlich, dass man große Handelsbeziehungen im Gammaquadranten hat, aber das Volk, dass ganz in der Nähe des Wurmloches lebt, nicht kennt.
Ärgerlich, dass die erste Folge im Gammaquadranten so ein Mist ist.

Dank der guten Odo-Quark-Szenen gibt es noch mäßige 1,5 von 5 Punkten.

Anmerkung: Auch der deutsche Titel ist mal wieder selten dämlich. Steinwandler sind Legenden, die das Alien mal gehört hat. Odo ist aber keiner und das Alien auch nicht. Der englische Titel "Vortex" passt viel besser. Mal wieder ein unglücklicher Titel...

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