(Kurz)Gelesen: Die Bewahrungsmachine
m-dis | 14. März 09 | Topic '(Kurz)Gelesen'

Aus der Maschine kommen je nach Musik unterschiedliche Tiere heraus. Das Schubertier ist anders als der Backkäfer und kurz darauf hat Labyrinth einen Garten voller Musiktiere. Langsam bekommt er Angst vor ihnen und lässt sie in den Wald hinaus. Doch dot verändern sie sich...
Der Geschichte liegt ein interessanter Ansatz zugrunde. Dennoch gefällt sie mir irgendwie nicht. Tiere aus eine Maschine, die mit Musik gefüttert wird? Hm.
Gut ist jedoch die These, dass sich alles Schöne durch Überlebenswillen selbst zerstört. Die Tiere verändern sich durch jede Situation, in denen sie sich beweisen müssen. Am Ende kommt eine fürchterliche, dunkle Symphonie heraus.
Das Ende ist wieder einmal sehr offen gehalten. Offensichtlich besitzen die Musiktiere nun auch eine gewisse Intelligenz. Eventuell hat Labyrinth mit seinen Bemühungen, die Kunst zu retten, dafür gesorgt diese zu zerstören. Ganz klar wird das aber nicht.
"Die Bewahrungsmaschine" ist wieder eine kürzere Geschichte, die mich nicht ganz überzeugt hat, aber doch zum Nachdenken anregt.
"Die Bewahrungsmaschine", 13 Seiten, 1953, von Philip K. Dick, erhältlich bei Zweitausendeins in der Anthologie "Und jenseits...das Wobb".