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Fazit: Clone Wars Staffel 1

Nun habe ich es endlich geschafft, die gesamte erste Staffel zu gucken.
Auf das Ergebnis für diese bin ich sehr gespannt.
Star Wars im Zeichentrickformat kann sowohl Vor- als auch Nachteile haben. Einerseits kann man alles mögliche realisieren und jede mögliche Story erzählen, andererseits wirkt es auch recht schnell kindlich.
Das dachte ich zumindest vor dem Beginn der Serie.
Das Ergebnis war dann ganz anders.
Jede Woche gab es eine meist hirnrissige Geschichte.
Es wurden keine großen Zusammenhänge behandelt. Meisten wurde nur rumgeschossen.
Insgesamt war das zwar kurzweilig, aber totaler Blödsinn. Aber mal sehen, was der Durchschnitt der Bewertungen ergibt...

Folge Bewertung
1 - Der Hinterhalt 1
2 - Aufstieg der Malevolence 2
3 - Schatten der Malevolence 2,5
4 - Die Zerstörung der Malevolence 2
5 - Rekruten 2
6 - Der Fall eines Droiden 3
7 - Kampf der Droiden 2
8 - Superheftig Jedi 3,5
9 - Im Mantel der Dunkelheit 3
10 - In den Fängen von Grievous 2
11 - Die Ergreifung des Counts 3
12 - Der Freikauf 3
13 - Die Bruchlandung 4
14 - Die Verteidiger des Friedens 3
15 - Der Übergriff 3,5
16 - Der unsichtbare Feind 1,5
17 - Das Virus 1,5
18 - Das Geheimnis der tausend Monde 1,5
19 - Sturm über Ryltoh 3
20 - Die Unschuldigen von Ryloth 1,5
21 - Freiheit für Ryloth 1,5
22 - Das Geiseldrama 1,5
Durchschnitt 2,3

Das Ergebnis ist also in der Tat durchaus mäßig.
Zwar gibt es viele Mehrteiler in der ersten Staffel, was ich durchaus positiv finde, aber die Chance, größere Geschichten zu erzählen wurde nicht wirklich wahrgenommen.
Von den Klonkriegen sieht man immer nur winzige Ausschnitte, die eigentlich völlig nichtssagend sind.
Man hat weder das Gefühl, dass hinter der Taktik der Republik eine Strategie steht, noch dass dies bei den Separatisten der Fall wäre.

Zwar gibt es mal ein Virus, dass die Galaxis vernichten könnte und ein anderes Mal wird spektakulär in drei Folgen ein Planet befreit, doch das alles reicht noch nicht um eine sinnvolle Story zu erschaffen.

Vergleicht man die Folgen mit den Comics, die es bei Dino gibt, zieht die Serie eindeutig den Kürzeren. Damals wurden Schlachten gezeigt und gleichzeitig Charakterdramen erzählt.
Besonders in Erinnerung ist mir die Schlacht um Jebeem geblieben. In der Comicfolge wurde eindeutig gezeigt, wie schrecklich und zerstörerisch Krieg ist. Auch in den anderen Comics merkte man immer, dass der Krieg enorme Opfer fordert.

Nicht in der Fernsehserie. Der galaktische Krieg ist da eher ein Spielplatz. Von Dramatik keine Spur. Zwar sterben ab und zu auch Jedi, aber das ist bei weitem nicth so dramatisch wie in den Comics. Sowieso juckt es fast niemanden, wenn jemand stirbt.

Zu allem Überfluss gibt es auch noch ständig total bescheuerte Witze von Droiden. Das hat zum Ende zwar nachgelassen, war aber immer noch störend.

Ob ich mir die zweite Staffel anschauen werde?
Es steht zu befürchten. Denn noch glaube ich daran, dass man anfangen könnte, vernünftige Geschichten zu erzählen. Wobei das Auftreten des Kopfgeldjägers Darth Bane, der in der zweiten Staffel sehr wichtig werden soll, eher das Gegenteil befürchten lässt.
Aber die 20 minütigen Episoden sind auch so schön geeignet, einfach mal schnell das Hirn auszuschalten.
Denn das brauchte man bei dieser Serie bisher nicht wirklich.

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