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Dienstag, 21. Juli 2009
Peter Harry und der Ralf
Man hat es seit Jahren kommen sehen und nun ist es kurz vor der Bundestagswahl ja passiert: Die große Koalition in Kiel ist geplatzt.

Ein wenig verwunderlich ist es aber, dass es gerade jetzt passiert ist.
Peter Harry Carstensen und Ralf Stegner können sich nicht riechen. Das ist spätestens klar, seitdem Stegner von seinem Posten als Innenminister zurücktreten musste. Seitdem stand die Koalition mehrmals auf der Kippe, aber Carstensen ist nie bis zum Äußersten gegangen.

Dabei hätte er mehrmals durchaus den Grund gehabt zu sagen, jetzt ist die Krise zu groß, wir bekommen es nicht mehr hin, wählt mal neu.
Aber nein. Unser lieber Ministerpräsident sucht sich mit seiner unglaublichen Intuition genau den Konflikt aus, bei dem er selbst gelogen hat.

Tja, scheinbar möchte er die Neuwahlen möglichst schnell hinter sich bringen. Nämlich so schnell, dass die CDU noch gut darsteht. Schließlich weiß keiner, was die HSH Nordbandk noch alles für Sprengkraft besitzt. Und Carstensen hat sich mit seinen mittlerweile drei Wirtschaftsministern in dem Fall nicht sonderlich kompetent gezeigt.

Witzigerweise erwartete Carstensen von der SPD, dass sie einem Antrag zustimmen, der zwar die Auflösung des Landtages beinhaltete, aber eben auch aussagte, dass die SPD unzuverlässig sei.
Seltsam, dass die SPD da nicht mitgemacht hat...

Nun muss er die Vertrauensfrage stellen, die er dann wohl verliert. Blöd gelaufen für den schleswig-holsteinischen Kuschelbären.

Es bleibt dann nur zu hoffen, dass seine Rechnung im September nicht aufgeht. Sonst gäbe es auch in Schleswig-Holstein bald Studiengebühren, flächendeckend Regionalschulen und ausschließlich Krümmelbefürworter in der Regierung - keine schönen Aussichten.

Carstensen hat auf jeden Fall schon mal die SPD-Minister gefeuert. Und zwar mit der Höflichkeit, die er schon seit eh und je an den Tag gelegt hat: Nicht persönlich, sondern über seine Staatssekretäre. Für Menschen, denen er laut Spiegel immer eine "gute Arbeit" attestiert hat, etwas unwürdig, aber das ist wohl einfach Peter Harry Carstensen.

Extra 3 hat schon vor ein paar Monaten festgestellt: "Ein neuer Job für Peter Harry Carstensen muss her". Ab September ist das hoffentlich der Fall!

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Fazit: Kennzeichen D.



Nr. Lied Bewertung
1 Deshalb bin ich hier 3
2 Get on board 2
3 Keine Panik (der Handtuchsong) 2,5
4 15 minutes of fame 2
5 Fluss 4
6 Die Stadt schläft 3,5
7 https://gedankenecke.blogger.de/stories/1248064/ 3,5
8 Rennen 4
9 Thank u for the music 2,5
10 Vergiftet im Schlaf 5
11 Fighter 2
12 Charly Brown 4
13 Ride on 1
14 Neophyta 5
15 Der eine Schlag 4,5
16 Symphonie der Zerstörung 5
17 An alle Hinterbliebenen 3,5
18 Vergebung, hier ist sie 3
Gesamtergebnis: 3,33

Insgesamt kommt Kennzeichen D also auf ein durchaus gutes Ergebnis. Leider spiegelt das nicht das Gefühl wieder, das man beim Hören des Albums hat.
Einige Stücke gefallen mir richtig gut und haben deshalb ja auch eine sehr gute Note (oder gar besser) erhalten. Viele von ihnen mag ich aber irgendwie nur ungern mehrmals anhören.

Neophyta, Vergiftet im Schlaf und Symphonie der Zerstörung sind Lieder, die mir immer wieder sehr gut gefallen.
Dem Gegenüber steht jedoch neben den nicht so gut bewerteten Liedern eine ganze Masse von Liedern, die allesamt ganz gut sind, die einem nach zwei oder drei Mal hören völlig überflüssig erscheinen.

Insofern bietet Kennzeichen D vor allem etwas, wenn man sich nur ein paar Lieder rauspickt, um diese dann in einer Wiedergabeliste zu verwenden und sich an ihnen erfreut.

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